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DIGITAL FREESAT FORUM / German / Startschuss für hochauflösende Testaustrahlungen im DVB-T2-Standard Moderat de grass
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electhrokal
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Startschuss für hochauflösende Testaustrahlungen im DVB-T2-Standard

Österreich mit DVB-T2-Pilotprojekt

Der österreichische Sendedienstleister ORS hat am Montag mit hochauflösenden Testaustrahlungen im DVB-T2-Standard begonnen.

Geplant sind entsprechende Feldversuche in Wien und Graz, teilte die ORF-Tochter mit. Auch Programme in Standardauflösung sollen testweise in DVB-T2 übertragen werden. Der Anbieter erhofft sich von den mindestens bis Ende 2010 ausgelegten Tests Aufschlüsse, ob das terrestrische Programmangebot dauerhaft durch die effizientere Übertragungstechnik erweitert werden kann. Diese setzt auf Zuschauerseite allerdings den Kauf neuer Receiver voraus, da bestehende DVB-T-Geräte nicht zum neuen Standard kompatibel sind.

DVB-T2 ermöglicht ähnlich wie der Satellitenstandard DVB-S2 deutlich effizientere Signalkomprimierung und in Verbindung mit MPEG4-Codierung bis zu 40 Prozent mehr Programme auf einer Frequenz. Unter anderem in Großbritannien kommt DVB-T2 für die terrestrische Verbreitung von HDTV-Sendern zum Einsatz.


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electhrokal
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Österreich: ORS startet DVB-T2 Testbetrieb

Am heutigen 12. April startet in Österreich ein einjähriges Pilotprojekt zum Empfang von hochauflösenden Fernsehen über die Hausantenne (DVB-T2). Ab sofort sind die hochauflösenden Sender ORF1 HD und ORF2 HD sowie das Radioprogramm von Ö1 im Empfangsbereich des Senders “Kahlenberg” auf dem UHF-Kanal 65 zu empfangen.

Primär dreht sich der einjährige DVB-T2-Test um die Fussball WM im Juni und Juli dieses Jahres, bis zum Start der WM will die ORS noch zahlreiche und umfangreiche Messfahrten im Wiener Raum durchführen um Parameter wie Sendestärke und Bild-/Tonqualität sowie die erzielte Versorgung zu messen. Die Zuschaltung weiterer privater Programme im Rahmen des Testbetriebs ist für den Herbst geplant.

„Neue TV-Technologien werden getestet, die Fußball WM wird in High-Definition gesendet und die Weiterentwicklung von DVB-T wird vorangetrieben. Unser Ziel ist es, die Nachfrage der Konsumenten nach der nächsten TV-Generation zu stillen“, berichtet DI Norbert Grill, Geschäftsführer der ORS.

Die TV-Technologie DVB-T 2 ermöglicht grundsätzlich eine wesentlich höhere Übertragungs- und Bildqualität bei mehr Programmauswahl und einer verbesserten Empfangbarkeit. Die Attraktivität des Antennenfernsehens wird deutlich erhöht, und es werden neue Zielgruppen für hochauflösendes Qualitätsfernsehen erschlossen.
Mit DVB-T2 ist eine Übertragung von HD-Qualität beim digitalen Antennenfernsehen möglich. Derzeit empfangen nur Satellit- und Kabelhaushalte die HD-Qualität. Die Konsumenten benötigen bei der Verwendung dieser neuen Technologie – wie die Satellit- und Kabelhaushalte – einen Decoder.
Durch den technischen Pilotversuch werden die neuen TV-Technologien den digitalen Antennenhaushalten mehr Programm und eine verbesserte Qualität bieten.


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electhrokal
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Die Sendetochter des öffentlich-rechtlichen Österreichischen Rundfunk (ORF) führt bis zur Fußball-Europameisterschaft im Jahr 2012 eine eigene TV-Plattform für Endkunden ein, die über Satellit und digitales DVB-T2-Fernsehen ausgestrahlt werden soll.

Dabei kommt wohl auch die umstrittene CI+ Schnittstelle zum Einsatz, um Aufzeichnungen von Lizenzmaterial wie Spielfilme oder Serien fallweise sperren zu können oder um das Vor- und Zurückspulen zu verhindern.

"TV direkt" nennt sich das Großprojekt der ORS, berichtete die Tageszeitung "Der Standard" am Samstag.Angeboten werden demnach Digital-Receiver mit Internetzugang, um Abrufe von Spielfilmen über das Netz zu realisieren. Weil das Angebot auf dem neuen Standard DVB-T2 fußt, können ältere Settop-Boxen nicht mehr genutzt werden. Das Verfahren arbeitet mit einer effizienteren Kompression bzw. Modulation.

Ein verschlüsseltes Basis-Programmangebot, darunter die gebührenfinanzierten ORF-Programme, soll über die Plattform weiterhin ohne zusätzliche Kosten zu haben sein. Für ein breiteres Programmpaket will ORS-Geschäftsführer Michael Wagenhofer laut "Standard" eine "Bereitstellungsgebühr" erheben - nach dem Vorbild der vermeintlichen "Infrastrukturgebühr" von SES Astras "HD+". Wagenhofer plane zudem eine Installationshilfe durch Mitarbeiter der Österreichische Rundfunksender (ORS), hieß es.

Die ORF-Tochter ist unter anderem für den technischen Betrieb der Satelliten- und DVB-T-Plattform des Österreichischen Rundfunks verantwortlich, hat mit der Luxemburger TV-Gruppe M7 und dessen "AustriaSat" auch einen Pay-TV-Kunden.

Der Aufbau einer eigenen ORS-Plattform wäre technisch also kein Problem. In einem Papier mit der Bezeichnung "HDTV - IRD GUIDELINES AUSTRIA" wurde bereits vor Monaten detailliert beschrieben, wie digitale Settop-Boxen oder Flachbildfernseher mit integrierten Digital-Tunern in Zukunft arbeiten müssen. Ein Copy-Control-Bit soll beispielsweise zum Einsatz kommen, über verschiedene Stati signalisiert es einem Gerät mit Festplatte, was es darf und was nicht.


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